Kommunikation im Raum ° Szenografie
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Mnemosia Musiktheater Blauer Saal Zürich April 2005 Text: Hannes Glarner Komposition: Daniel Mouthon Regie: Udo Van Ooyen

Leistungen: Bühne und Licht

In einer zukünftigen Welt lebt ein Biowissenschaftler mit dem Klon seiner verstorbenen Frau zusammen. Er kämpft um das Überleben seiner Firma, welche sich auf die Aufzucht und Programmierung von menschlichen Klonen spezialisiert hat. Um den neugeborenen Klonen rasch die Erinnerung Ihrer Originale geben zu können, versucht er mit einer Spezialistin neue Technologien zu entwickeln. In einer Seance tauchen Erinnerungen aus dem Leben seiner eigenen Implantate auf. Er ist den Erinnerungsschüben zunehmend ausgeliefert und verfällt dem Wahnsinn.

Die Bühne thematisiert die Verdopplung des Lebens mit einer Spiegelbox. Die Zukunft wird durch neue Funktionen von Altagsobjekten etabliert: ein Multimediagerätwird durch eine Kerze bedient, die Armbanduhr wird als Telefon verwendet. Der persönliche Computer ist eine Maske. Ein Schreibstift dient zur Programmierung des Gehirns.

Das Licht strukturiert die Szenen-folgen und scheidet verschiedene Spiel-räume mit eigener Farbstimmung aus.